Die Evangelische Kirche A.B. in Rumänien begrüßt Sie zu besonderer Gelegenheit.

Symbolbild der Trennung und trotzdem Einheit: die Kassettendecke der Evangelischen Kirche in Wolkendorf, Siebenbürgen.

Foto: Stefan Bichler

100 Jahre

Durch die Neugestaltung Europas nach 1918 sind auch Kirchen auseinandergedriftet, die vormals seit Jahrhunderten in dem gleichen Land existiert und ihre stabilen Verbindungen hatten. Diese getrennten Kirchen haben danach, in den letzten hundert Jahren, ihre eigene Entwicklung erlebt. Sie haben sich aber dank der kirchlichen Weltbünde nie ganz aus den Augen verloren. Umgekehrt sind manchmal durch die Neugestaltung zu der eigenen Kirche weitere Gemeinschaften hinzugekommen, die jede ihr eigenes Profil und ihre eigene Geschichte hatten. Es war jede einzelne Kirche in den Nachfolgestaaten der Doppelmonarchie mit dem eigenen Leben – und manchmal Überleben - beschäftigt, so dass es einen Nachholbedarf in der Frage gibt: Wie habt Ihr die letzten hundert Jahre gelebt? Wer aus der Schwesterkirchen – außer den ausgewiesenen Fachleuten – weiß Bescheid über die evangelische Gemeinde in Triest oder die evangelische Kirche in Sarajewo? 



Gesichter

Gemeinschaften sind nie allgemein zu fassen und dadurch anonym. Sie bestehen aus vielen kummulierten Einzelschicksalen, eben aus  "Gesichtern". In einer Ausstellungsserie mit gleichem Namen will die Evangelische Kirche A.B. in Rumänien die Geschichte der unterschiedli-chen evangelischen Kirchen, die sich nach dem 1. Weltkrieg zusammenfanden oder auch trennen, begreifbar machen. Geschichte wird durch Geschichten existential vermittelt werden. 

Grenzen

Quer durch Europa wurden nach der Auflösung Österreich-Ungarns neue Grenzen gezogen und Nationalstaaten entstanden. Das trennte - oder vereinte - nicht nur Menschen, sondern auch Landeskirchen, Dekanate, Kirchengemeinden Was entstand alles in dieser Neuordnung? Wie gestalteten die neuen Kirchen ihren Alltag? Oft hatte man mit seinen eigenen Fragen genug zu tun, so dass es schwer wurde, jenseits des eigenen Kirchturms zu blicken.

Geschwister

Trotz neuer Grenzen blieben die durch Grenzen Getrennten  Brüder und Schwestern. Man wußte sich nicht nur im Glauben verbunden, sondern man stellte sich ähnlichen Herausforderungen, selbst wenn diese durch den Eisernen Vorhang dann differenzierter ausfielen. Durch die Weltbünde, Partnerschaften und Europatreffen verlor man sich nie aus den Augen. 

 

 


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